Angst ist eine natürliche und lebenswichtige Reaktion unseres Körpers. Sie schützt uns vor Gefahren und hält uns wachsam. Wenn die Angst jedoch den Alltag bestimmt, plötzlich wie aus dem Nichts auftaucht oder sich in Form von Panikattacken entlädt, verengt sich unser Lebensraum spürbar.
Oft geht dabei das Vertrauen in den eigenen Körper und die eigene Sicherheit verloren.
In meiner Praxis für Integrative Gestalttherapie im 22. Bezirk biete ich Ihnen einen geschützten Raum, um diesen Empfindungen ohne Urteil zu begegnen und Schritt für Schritt wieder Orientierung, Sicherheit und Halt zu finden.
Wenn der Körper Alarm schlägt: Wie sich Angst und Panik zeigen:
Angstzustände fühlen sich für Betroffene oft überwältigend und bedrohlich an. Typische Symptome können sein:
Körperliche Reaktionen: Herzrasen, Engegefühl in der Brust, Atemnot, Schwindel, Zittern oder innere Unruhe.
Gedankenkarussell: Ständige Sorgen, Katastrophenszenarien oder die Angst, die Kontrolle zu verlieren („Was ist, wenn…?“).
Vermeidungsverhalten: Das schleichende Meiden von bestimmten Orten, Situationen oder sozialen Kontakten, um mögliche Angstauslöser zu umgehen.
Der gestalttherapeutische Blick: Angst als Signal verstehen:
In der Integrativen Gestalttherapie betrachten wir Symptome nicht als Störung, die es möglichst rasch „wegzumachen“ gilt, sondern als einen sinnvollen Versuch Ihres Systems, auf eine innere Überforderung oder ein Ungleichgewicht aufmerksam zu machen.
Angst entsteht oft dort, wo der Kontakt zu uns selbst oder zu unserer Umwelt unterbrochen ist – sei es durch anhaltende Belastungen, unverarbeitete Erfahrungen oder unterdrückte Bedürfnisse. Wenn wir lernen, die Sprache unseres Körpers wieder zu verstehen, verliert die Angst meist ihren bedrohlichen Charakter.
So arbeiten wir gemeinsam in der Praxis:
Mein therapeutischer Stil ist von Wertschätzung, Ruhe und Begegnung auf Augenhöhe geprägt. Wir passen das Tempo stets an Ihre aktuellen Bedürfnisse an.
Sicherheit im Hier und Jetzt: Wir stärken Ihre Fähigkeit zur Selbstregulierung. Durch Spüren und bewusste Wahrnehmung lernen Sie, den eigenen Körper wieder als sicheren Ort zu erfahren.
Den Ursachen Raum geben: Was möchte die Angst Ihnen mitteilen? Welches Bedürfnis (z. B. nach Abgrenzung, Ruhe oder Schutz) steht dahinter?
Neue Erfahrungen machen: Wir probieren in einem geschützten Rahmen aus, wie Sie der Angst anders begegnen können – sanft, schrittweise und ohne Überforderung.
Ziel der Therapie: Es geht nicht darum, niemals wieder Angst zu spüren, sondern die Erfahrung zu machen, dass Sie der Angst nicht hilflos ausgeliefert sind. Sie gewinnen wieder Handlungsspielraum und Vertrauen in die eigenen Kräfte.
Erstgespräch vereinbaren:
Wenn Sie sich von Ängsten oder Panik beeinträchtigt fühlen, müssen Sie diesen Weg nicht alleine gehen. In einem unverbindlichen Erstgespräch lernen wir uns kennen und klären gemeinsam, wie eine therapeutische Begleitung für Sie aussehen kann.